Unfassbar – zwei „identische“ Straßen, aber nur einmal ist aufgesetztes Parken erlaubt
Einmal ist immer das erste Mal: Das Thema behördliches Abräumen von Parkplätzen im „Flüsseviertel“ der Bremer Neustadt hat so viele Leserinnen und Leser wie lange nicht auf den Plan gerufen. Deshalb, ausnahmsweise, heute ein „Nachdreh“. Denn das Thema ist weiter brutal drängend. Vor allem, weil die Verkehrsbehörde in der Donaustraße offiziell beidseitig aufgesetztes Parken zulässt, dies aber in der parallel verlaufenden, fast identischen Isarstraße verbietet. Wie kann das bloß nur sein?
Der Wegfall von Parkplätzen – legale wie „illegale“ – trifft Menschen in alten, engen Stadtteilen massiv.
Zur Veranschaulichung zitiere ich aus einem der 37 Leser-Kommentare zum ersten Blogstück „Bremer Politiker, bitte beenden Sie den drohenden ‚Krieg’ um Parkplätze…“ vom 11. September 2026.
Leser Gerd Radeke schrieb:
„Ich habe heute mit unserer 91-jährigen Nachbarin Lisa, gesprochen. Sie schilderte, wie sehr die aktuelle Parksituation ihren Alltag inzwischen beeinträchtigt. Ihr Schwager, der sie bisher regelmäßig mit Wasser versorgt und besucht hat, kann wegen des Parkverbots nicht mehr kommen. Auch ihre Freundin kann ihr künftig nicht mehr die Haare machen. Selbst eine Masseurin hat ihre Tätigkeit aufgegeben. Das hat sich alles in den letzten 2 Wochen ergeben.
Für eine 91-Jährige sind solche Einschränkungen im Alltag erheblich. Lisa sagte inzwischen sogar, dass sie sich bei einer Demonstration mit ihrem Rollator gerne beteiligen würde. Auf meine Frage, ob sie sich jemals durch Autos hier in der Isarstraße eingeschränkt fühlte, antwortete sie mit einem klaren NEIN!
Auch ich musste heute schwere Wasserkisten von der Pappelstraße nach Hause tragen, obwohl ich dies aufgrund meiner Rückenprobleme eigentlich vermeiden muss.“
Gerd Radeke schrieb weiter:
„Ich möchte alle Politiker, die sich diesen Irrsinn ausgedacht haben, bitten, sich für einen zeitnahen Vor-Ort-Termin in der Isarstraße mit den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern zu treffen um die Probleme zu diskutieren.
Die Verantwortlichen sollten sich selbst ein Bild davon machen, welche konkreten Folgen die derzeitige Regelung u. a. für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen hat.
Ich hoffe sehr, dass anschließend eine praktikable und sozial verträgliche Lösung gefunden werden kann.
Darüber hinaus möchte ich darauf hinweisen, dass in der Donaustraße das Aufgesetzte Parken durch Schilder jetzt legalisiert wurde hingegen in der Isarstraße auf einer gesamten Seite ein absolutes Halteverbot weiterhin besteht.
Um die Unterschiede besser zu verstehen, habe ich beide Straßen vermessen und folgendes festgestellt:
Donaustraße: Breite der Straße.: 5,90 Meter. Fußweg-Breite: 2,00 Meter
Isarstraße: Breite der Straße: 6,00 Meter. Fußweg-Breite: 2,05m.
Also die Donaustraße ist bzgl. der gesamten Breite 15 cm schmaler als die Isarstraße. Daraus lässt sich folgern, dass in der Isarstraße durchaus das Aufgesetzte Parken erlaubt werden könnte.“
ENDE des Leser-Kommentars.
Eine Familie aus der Isarstraße schickte mir ihren Briefwechsel mit der Verkehrsbehörde exakt zu der Ungleichbehandlung von Isar- und Donaustraße:
Bereits im Januar wandte sich die Familie gegen den geplanten Wegfall vieler Parkplätze in der Isarstraße.
Die Verkehrsbehörde antwortete – fast eine komplette Schwangerschafts-Zeit später – im September („bitten um Entschuldigung für die verzögerte Beantwortung),. Es sei zwar korrekt dass sich Donau- und Isarstraße von der Breite her sehr ähnelten. Aber, es gäbe einen Unterschied: Die Isarstraße habe „eine höhere Bedeutung im Fußwegenetz“.
Zählungen der Fußgänger in der Isar- und Donaustraße werden freilich nicht angeführt. Den gekniffenen Isarstraßen-Bewohnern wird versichert, dass die Situation in der Donaustraße (beidseitig erlaubtes aufgesetztes Parken demnächst evaluiert werde.
Aha.
Und wo sollen die Bewohner des Flüsseviertels (das ist der Kern der Neustadt zwischen Langemarck- und Friedrich-Ebert-Straße) nun ihre Autos stapeln.
Die Behörde verweist allen Ernstes auf mietbare Parkplätze am Neustadtgütersbahnhof als Ersatz an.
Google teilt auf die Frage nach der Fußgängerroute mit: „Sie brauchen 10 bis 15 Minuten“ vom Neustadtsbahnhof zur Bachstraße.
Um Wasserkisten oder Kleinkinder über diese Distanz zu schleppen muss man wohl über einen Sherpa verfügen.
Noch doller: Auf dieser Route will abends/nachts keine Frau allein nach Hause laufen.
FRAGE: Merken die Top-Planer in der Behörde eigentlich, was sie jenen Menschen zumuten, die für ihre Gehälter aufkommen?
Frau Senatorin Ünsal, es wird höchste Zeit, dass Sie sich selbst um das Thema kümmern!
Übrigens: Die Bremer Redaktion der Kreiszeitung Syke hat nach meinem Neustadt-Blog vom 11.9. über die Parksituation in der Bremer Neustadt als erstes Medium berichtet.
Munter bleiben!
Herzlichst
Ihr Axel Schuller
P.S.: Für Sonntag darf ich Ihnen erneut einen Gastkommentar ans Herz legen, der große Beachtung verdient. Der Autor räumt mit einer in der Bremer Politik vorherrschenden, aber – aus seiner Sicht – überholten Beurteilung auf. Also, Sonntag ist ein Blick auf bremensogesehen fast schon „Pflicht“, Jedenfalls für alle, die sich um die Weiterentwicklung unserer Stadt sorgen.
P.P.S.: Liebe Leserschaft, zum Schluss noch ein weiterer Tipp: Unbedingt die Kommentare zum „AfD-Stück anschauen; inkl. Mäurers Entscheidung!
Eine einzige Frage hätte ich:
Gibt es in den Bremer Behörden eigentlich noch Entscheidungsträger, die sich „für“ das Ansinnen der Bürger/Betroffenen entscheiden?
Danke für die Thematisierung der teilweise inkonsequenten und willkürlichen Umsetzungen der Bremer Verkehrsbehörde zum aufgesetzten Parken, das als Bundesrecht auch in Bremen seit seit jeher grundsätzlich VERBOTEN war und ist. Ausnahme: Beschilderung mit Verkehrszeichen 315, das bei uns im Stadtteil mehrfach an Gehwegen angebracht wurde.
Zunächst nochmals zur Klärung der Ausgangssituation: Ist das Parken auf dem Gehweg erlaubt? Selbstverständlich nicht. Der ADAC bringt die gültige Straßenverkehrsregel auf den Punkt: »Das Halten und Parken auf Gehwegen ist verboten, soweit es nicht durch Verkehrszeichen oder durch Parkflächenmarkierungen ausdrücklich erlaubt ist. Dies gilt auch auf sehr breiten Gehwegen. Ebenso ist das Abstellen eines Kraftfahrzeugs mit nur zwei Rädern auf dem Gehweg, unabhängig davon, wieviel Platz den Fußgängern verbleibt, verboten. Parkt man dort trotzdem unzulässig, werden Bußgelder ab 55 Euro fällig.«
Letzteres war in Bremen bisher nicht zu erwarten, da der jahrelang zuständige, aber offensichtlich unwillige SPD-Innensenator ernsthaft gegenüber der Presse erklärte »Abzetteln bringt uns nicht weiter.« Die Frage war und ist: Was bringt uns denn weiter? Vielleicht ÜBERALL korrektes Parken durch die sichtbare Neuordnung des Parkraumes? Vielleicht mehr Personal und mehr Kontrollen durch das Ordnungsamt, für das das Innenressort verantwortlich ist?
Die bisherige Bilanz des Bremer Abschlepp-Erlasses von 2021 des Innensenators, der eigentlich bei weniger als 1,50 m zugeparkter Begegnungsbreite auf dem Gehweg tätig werden wollte: In Bremen wurde bisher laut Nachfrage von »buten un binnen« alle drei Tage ein Auto abgeschleppt. Wohlgemerkt: In ganz Bremen. Derstern berichtet von 50.000 FalshparkerInnen pro Tag. Diese FAKTEN lassen sich alle problelos googeln.
Das Verkehrszeichen 315 gibt es tatsächlich nur für wenige Ausnahmen. Es erlaubt das Parken auf dem Gehweg lediglich allerdings auch nur wenn das seit Jahren im Brener Abschlepperlass definierte Grundmaß von 1,50 Meter für den »Verkehrsraum« des Fußverkehrs ist auf den Begegnungsfall bzw. das Nebeneinandergehen von zwei Personen eingehalten wird. heißt: Diese Gehwegbreite vom 1,50 m muss daher auch bei aufgestellten Verkehrszeichen 315 vorhanden sein, was in Findorff in der Regel in den meisten Straßen nicht der Fall ist.
Tatasache ist: Das Verkehrszeichen 315 steht Findorff an zahlreichen Straßen, wo keine 60 cm Gehwegbreite für die FußgängerInnen vorhanden bleiben, wenn dort der Gehweg zugeparkt wird – ebenfalls aufgestellt als inkonsequente und willkürliche Umsetzungen der Bremer Verkehrsbehörde.
Zudem ist auch dort wie überall Abstellen eines Kfz über Schachtdeckeln und anderen Verschlüssen ist unzulässig und damit untersagt. Nur die Kontrolle dieser Vorschrift interessiert ebenfalls niemanden in Bremen; außer den WESER KURIER. Man hat »ein Einsatzfahrzeug der Feuerwache 1 auf einer Erkundungsfahrt begleitet und festgehalten, wie sehr die Engstellen die Rettungskräfte im Zweifelsfall aufhalten würden«. Das Ergebnis ist ein sehenswertes, um zu verstehen, worum es IM ERNSTFALL wirklich geht:
https://www.findorff-gleich-nebenan.de/rettungssicherheit-in-findorff/
Fazit: Geparkte Autos gehören in Bremen und Findorff auf die Fahrbahn der Straße und nicht auf den Gehweg. Viele FindorfferInnen halten sich an die Verkehrsregeln, aber andere pochen lautstark auf ein vermeintliches »Gewohnheitsrecht«, das es nicht gibt. Seit Jahren illegales und korrektes Parken sind manchmal nur eine Straße voneinander entfernt.
Werden wir anschaulich: Von der Magdeburger Straße, die auf den Findorffmarkt führt, gehen, wenige Meter voneinander entfernt, recht und Links zwei Straßen ab: Die Karlshafener Straße und die Freiberger Straße . Beides sind Einhahnstraßen.
So unterschiedlich ist das Parkverhalten in Findorff: Während die AnwohnerInnen an der Karlshafener Straße ausschließlich korrekt auf einer Seite auf der Straße parken, ist die Freiberger Straße beidseitig komplett illegal zugeparkt. Im Notfall kommt keine Feuerwehr durch. Auch die erforderlichen Gehwegbreiten für FußgängerInnen, RollstuhlfahrerInnen und Eltern mit Kinderwagen wurden in dieser Straße noch nie eingehalten.
Teilweise inkonsequente und willkürliche Umsetzungen der Bremer Verkehrsbehörde zum aufgesetzten Parken sind übrigens auch gar nicht neu – aber besser spät als nie, dass jetzt dazu auch hier geschrieben wird. Das Stadtteilmagazin FINDORFF GLEICH NEBENAN berichtete dazu bereits lange vor Axel Schuller im April 2025. Der ganze Blogbeitrag:
https://www.findorff-gleich-nebenan.de/2025/04/21/eine-kreuzung-zwei-stra%C3%9Fen-wo-man-in-findorff-korrekt-parkt-und-wo-nicht/
Rund 50% der bremischen Behörden-Beamten und -Angestellten wohnen nicht in Bremen. Sie pendeln vom Bahnhof zur Behörde oder von einem hiesigen Parkplatz zum Amt. Deren gefühlte Aufmerksamkeit konzentriert sich weitgehend auf den Wohnort, die Kenntnisse der Lebensbedingungen in einer Großstadt sind wahrscheinlich nicht sehr ausgeprägt. Was hilft, sind die genaue Beachtung der Vorschriften und sich nach oben abzusichern. Die Bau- und Verkehrsbehörden wurden 16 Jahre lang von grünen Senatoren dominiert, zuletzt von Frau Schäfer, die noch viele Leute einstellte, sogar überproportional verbeamtete. Diese Kumulierung grüner AutohasserInnen ist anscheinend nicht sehr schnell durch eine SPD-Senatorin umzusteuern – sofern beabsichtigt. Die Bürgerproteste in der Neustadt werden zunehmen, auch in den anderen innerstädtischen Wohnbereichen. Die Auslegung des BGH-Urteils erfolgt durch die grün gesinnten Beamten und Angestellten. Können wir von denen anderes erwarten, als ideologisch und vom Dorfleben gefärbte Meinungen?
Von der Baubehörde, dem ASV und deren Gefolgsleuten werden diese Phrasen immer wieder gebetsmühlenartig wiederholt.
Es geht überhaupt nicht darum, ob das aufgesetzte Parken ohne entsprechende Anordnung erlaubt war. Das ist unstreitig und lenkt nur vom eigentlichen Punkt ab: Das BVerwG-Urteil zwingt Bremen nicht zu flächendeckenden absoluten Halteverboten.
Die Legalisierung des aufgesetzten Parkens durch eine entsprechende straßenverkehrsrechtliche Anordnung wird vom BVerwG ausdrücklich als gangbarer Weg aufgezeigt.
Das BVerwG hat also keineswegs angeordnet, dass Bremen nun überall absolute Halteverbote aufstellen muss. Den Zwang dazu aus dem Urteil abzuleiten, ist eine absurde Verkürzung der Rechtsprechung.
Die Anwohner lassen sich nicht für blöd verkaufen: Das BVerwG hat Bremen keine flächendeckenden Halteverbote verordnet. Diese Entscheidung trifft das ASV selbst – und schiebt sie nun dem Gericht zu.
Nun, an diesem Wahl-Sonntag in Meck-Pomm werden wir wieder exemplarisch erleben dürfen, wohin uns diese ideologische Problemignoranz auf Dauer führen wird.
Herr Rätsch, vielen Dank für den ausführlichen verkehrsrechtlichen Nachhilfeunterricht.
Vermisst habe ich eine Antwort auf die Frage, wo denn die Anwohner der von der strikten Durchsetzung der neuen Parkordnung betroffenen Straßen ihre Autos lassen sollen bzw. dringend erforderliche Dienstleister in diesen Straßen parken sollen. Ich freue mich auf Ihre kreativen und vor allem praktikablen Lösungen!
Diese Posse in der Bremer Neustadt und die gesamte Debatte ums Parken sind für mich wieder ein Beispiel dafür, was passiert, wenn politische Ideologie versucht, Ökonomie, Alltagserfahrung und gesunden Menschenverstand zu überholen.
Ich kann in diesem Zusammenhang nur die Lektüre von Christoph Heins Buch „Das Narrenschiff“ empfehlen. Natürlich leben wir heute in einer völlig anderen Gesellschaft und einem demokratischen Rechtsstaat. Aber manches Muster, das Hein beschreibt, die Selbstgewissheit politischer Apparate, das Festhalten an einmal eingeschlagenen Wegen und die wachsende Entfernung von der Lebenswirklichkeit der Menschen, kommt mir erstaunlich bekannt vor.
Und dabei geht es längst nicht nur ums Parken. Ich erlebe solche Mechanismen bei der GeNo, beim Flughafen, bei der Messe und an vielen anderen Stellen.
Besonders problematisch wird es, wenn auf politischen Gegenwind nicht mit Selbstkritik und einer Überprüfung der eigenen Politik reagiert wird, sondern Kritiker vorschnell in politische Schubladen gesteckt werden. Demokratie lebt vom Streit, vom Widerspruch und davon, dass Politik bereit ist, Fehler zu erkennen und zu korrigieren.
Wer jeden Gegenwind nur als Angriff begreift, läuft Gefahr, irgendwann gar nicht mehr zu verstehen, warum die Menschen unzufrieden sind.
In Hamburg hat Rot-Grün vor der Wahl zumindest erstmal ein Moratorium auf den Abbau von Parkplätzen verfügt. Sie hatten wohl die Befürchtung, dass sie sich ansonsten bei der Wahl nicht behaupten. Sinnvoll ist jedenfalls die Hamburger Idee, erst einmal eine Bestandaufnahme zu machen, bevor man den Parkraum neu ordnet.
Wir kennen diese Diskussionen in Findorff seit nunmehr 6 Jahren. Hier hat man zwar „abgeräumt“, sogar in ein paar recht breiten Straßen wie die Andreestraße. Aber in der Geibelstraße, die sehr eng ist, parkt man weiterhin auf beiden Seiten. Für uns ist das absolut unverständlich und erodiert das ohnehin schwache Vertrauen in Politik und Verwaltung.
Also um kurz aus Sicht der Bewohner/Bürger/Steuerzahler zusammenzufassen:
– Der Bürger darf bald dafür bezahlen, dass er keinen Anspruch auf einen Parkplatz hat. Wenn man normalerweise für etwas bezahlt, was man nicht bekommt, kann man zur Verbraucherzentrale (oder zu einem Rechtsanwahlt) gehen und sich beschweren.
– Die Drogenszene wurde vom Bahnhof in die umliegenden Stadtteile verdrängt. Wenn ich richtig informiert bin, gibt es in der Neustadt jetzt zwei Drogenkonsumräume/Toleranzbereiche. In Findorff geht es und ähnlich.
– Gewalt und Raub nehmen zu. Erst gestern stand im Weser Kurier, dass die Anzahl der Messerangriffe sich verdoppelt hat. Wir sollen aber zukünftig 15 Minuten (auch nachts) vom Auto bis zur Wohnung zurücklegen.
– Die Häuser in den innenstädtischen Arealen sind alt und die Politik erwartet, dass wir unser Geld investieren, um sie in einen modernen und klimafreundlicheren Zustand zu bringen. Aber Handwerker kommen nicht, wenn sie nicht parken können.
Mittlerweile glaube ich noch nicht mal, dass die Senatorin in ihrem eigenen Haus etwas zu sagen hat. Das Ressort ist, tatsächlich wie Klaus Kellner beschrieben hat, bestückt mit Personal, dass teilweise offen aktiv bei „NGOs“ ist, die Autos abschaffen wollen. Ja ja, „NGOs“. Das heißt eigentlich „Nicht Regierungsorganisatinonen“…. Aber liebe Frau Ünsal, Sie stehen nächstes Jahr für diese Politik gerade!
Was auf den ersten Blick wie eine reine katastrophale private Verkehrsfrage erscheint, kann für die lokale Wirtschaft und die Zukunft ganzer Stadtteile weitreichende Folgen haben.
Mit dem Verbot des aufgesetzten Parkens drohen lokale Betriebe zunehmend auf die Rolle fußläufiger Nahversorger reduziert zu werden. Für Einzelhandel, Handwerk und Dienstleistungen bedeutet eine schlechtere Erreichbarkeit zusätzliche Hürden für Kunden, Beschäftigte und Lieferanten – mit möglichen Folgen für Umsatz, Wettbewerbsfähigkeit und Standortattraktivität.
Wir, die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT/CDU) Bremen-Stadt, sehen eine drohende wirtschaftliche Abkopplung ganzer Stadtteile, statt ihre lokale Wirtschaft und Versorgung zu stärken.
In Bremen gibt es offenbar einen Filz aus Baubehörde, Amt für Straßen und Verkehr und einschlägigen NGOs.
Das aktivistische und zugleich dilettantische Vorgehen von Baubehörde und ASV – exemplarisch sichtbar an den massenhaften absoluten Halteverboten in gewachsenen Wohnvierteln – zeigt, dass diese Behörden in ihrer jetzigen Struktur offenbar nicht mehr reformierbar sind.
Es braucht einen vollständigen Neuanfang: Bedienstete beider Ämter freisetzen und mit fachkundigen Mitarbeitern neu starten, die wieder nach nachvollziehbaren fachlichen, verkehrstechnischen Kriterien und im Interesse der Bürger arbeiten.
@ Helmut Paul ZU: »Herr Rätsch, vielen Dank für den ausführlichen verkehrsrechtlichen Nachhilfeunterricht.
Vermisst habe ich eine Antwort auf die Frage, wo denn die Anwohner der von der strikten Durchsetzung der neuen Parkordnung betroffenen Straßen ihre Autos lassen sollen bzw. dringend erforderliche Dienstleister in diesen Straßen parken sollen. Ich freue mich auf Ihre kreativen und vor allem praktikablen Lösungen!«
Sehr geehrter Herr Paul, die Frage ist berechtigt, allerdings nicht an mich, da ich kein Verkehrspolitiker bin, sondern ich versuche nur Realitäten zu beschreiben. Dazu zählt schon seit längerer Zeit meine Kritik an der Legende von den angeblich kommenden Quartiersgaragen für Bremen, mit denen das politische Bremen aller Parteien (auch CDU, FDP und GRÜNE), die diese Garagen fordern (wie die lokale SPD in Findorff) seit Jahren und nach wie vor, den BürgerInnen eine Möhre vor die Nase halten, wohlwissend das diese Gigaklötze nicht kommen werden. https://spd-findorff.de/2020/07/zwckmaessig-und-optisch-ein-gewinn-eine-begruente-verkehrsgarage-soll-die-verkehrswende-in-findorff-unterstuetzen/
Mit diesem Anspruch kann ich ebenfalls nur darauf hinweisen, was derzeit die SPD-Mobilitätssenatorin auf ihrer Seite verspricht:
»Weniger parkende Autos in den Straßen, das kann nur gelingen, wenn neben Maßnahmen zum Ordnen des Parkens und der Einführung von Bewohnerparken weitere Maßnahmen greifen. Hier werden acht solcher Begleitmaßnahmen vorgestellt. Sie gliedern sich in
• Alternative Mobilitätsangebote
• Alternative Parkflächen
• Flächen für neue Anforderungen«
https://parken.bremen.de/mobilitat-und-angebote
Zudem interviewe ich manchmal Experten, die sich in dem komplexen Thema auskennen. Denen stelle ich dann berechtigte Fragen wie »Nach Schätzungen der Verkehrsbehörde parken täglich 50.000 Fahrzeuge im Bremer Straßenraum verkehrswidrig. Wie stehen Sie zur richtigen physikalischen Erkenntnis des Innensenators, dass sich diese Fahrzeuge nicht »in Luft auflösen« ?
https://www.findorff-gleich-nebenan.de/magazin/bremen/politik/michael-glotz-richter/
Mehr (und das ist im Sinne der Aufklärung schon sehr viel) geht als Bürger, der Politik im Gegesatz zu gewählten Volksvertreterinnen bekanntermaßen nicht gestaltet, nicht. Dazu noch mein Hinweis, das ich der Meinung bin, das Bremer PolitikerInnen sich ehrlich machen sollten und den BürgerInnen sagen könnten:
»Wenn Du in der Großstadt ein Auto nicht wirklich brauchst, dann solltest Du zukünftig auf das Auto verzichten.«
Aber allein diese Binse zu verkünden traut sich aber kaum jemand in der Bremer Politik, weil (und da stimme ich Axel Schuller zu): Das kostet ggf. richtig Stimmen für die Regierungsparteien bei der nächsten Bürgerschaftswahl im Mai 2027.
Insofern wird es auch weiterhin (wie sagt man heute) »emotionale Narrative« geben, die die BürgerInnen beruhigen sollen. Narrativ heißt ja bekanntermaßen nichts weitere als »Erzählung«… in Bremen passenderweise nicht selten als Märchenerzählungen zur akuten Lösung der Parkraumproblematik verkleidet, die es nicht gibt.
Derartige Erzählungen faktenbasiert auseinanderzunehmen halte ich weiterhin für richtig: Da bin ich (sie mögen es glauben oder nicht) parteiübergreifend ganz unideologisch. Außerdem finde ich wie Axel Schneller offene Diskussionen und Meinungsvielfalt sehr gut. Letzte Frage: Welche Lösungen haben Sie?
Mehr zum Thema mit ganz unterschiedlichen Sichtweisen der letzen Jahre zu Findorff und Schwachhausen hier nach dem 1. Beitrag… unter Zwischenruf:
https://www.findorff-gleich-nebenan.de/zwischenruf/
.
Bis vor Kurzem hat der Verkehr in der Neustadt noch reibungslos funktioniert. Ob als Autofahrer, Fahrradfahrer oder Fußgänger – man kam überall durch, und in aller Regel hat man Rücksicht aufeinander genommen. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Die Aktivisten in den Ämtern für Bau, Straßen und Verkehr sollten endlich begreifen, dass die Anwohner keinen gesteigerten Wert auf behördliche Ratschläge oder Bevormundungen legen, wie sie sich fortzubewegen haben.
Sie benötigen auch keine Erlaubnis-Parkscheine, um Besuch empfangen zu dürfen.
Was Anwohner benötigen, ist die Möglichkeit, ihre Autos in fußläufiger Entfernung abzustellen – um kleine Kinder und Großeltern zu fahren, Einkäufe ins Haus zu bringen oder Handwerker zu empfangen.
Die Lösung für ausreichende Rettungswege kann nicht darin bestehen, mehr als 50 Prozent der bisherigen Parkmöglichkeiten durch absolutes Halteverbot ersatzlos abzuschaffen.
Die Lösung liegt vielmehr in der vom BVerwG vorgezeichneten Möglichkeit für BEIDSEITIGES AUFGESETZTES PARKEN, das durch entsprechende Beschilderung rechtssicher legalisiert werden kann.
Guten Tag, Seit 1983 bin ich Anwohnerin der Isarstraße in der Bremer Neustadt. Ich habe seitdem viel Wechsel von alten zu jüngeren/jungen Bewohnern, wenig Kindern zu vielen Kindern und umgekehrt in meiner Straße erlebt. In meiner Zeit hier gab es schon immer viele Autos ebenso wie viele Fahrräder, auch viele Fußgänger, Kinderwagen(schieberinnen), Inlineskaterinnen, Joggerinnen, usw. Die Kinder haben auf dem Fußweg gespielt…
Das Schöne daran, Alle haben sich ohne nennenswerte Probleme miteinander arrangiert. Niemand ist hier meines Wissens in den vergangenen 45 Jahren aus Rücksichtslosigkeit anderer Verkehrsteilnehmer ernsthaft verletzt worden.
Leider muss ich feststellen, dass, mit dem zunehmenden Freibrief für Fahrradfahrer in diesem Land, die Ichbezogenheit in eben dieser Gruppe in gleichem Maße zugenommen wie die Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer abgenommen hat: manradelt wo man will, so schnell wie man will, pocht vehement auf sein ( vermeintliches) Vorrecht- genauso, wie den Autofahrern in der Vergangenheit oftmals angekreidet. Jeder kann gefälligst ein Fahrrad zum alltäglichen Fortbewegungsmittel machen und das Auto abschaffen, ist das Credo. Dem liegt ein schwerwiegender Denkfehler zugrunde.
In der Bremer Neustadt wohnen zahlreiche Personen, die aus gutem Grund ein Auto besitzen/fahren und sich nicht nur uneinsichtig gegen Neuerungen sperren wollen. Wieso also diese einseitige Parkraumverordnung pro Fahrrad? Ich fühle mich von dem offensichtlichen Desinteresse für die Belange der Autofahrer und der anmaßenden Überheblichkeit der Verantwortlichen, mit der über die Lebensrealität von Anwohnern bestimmt wird, missachtet:
– als Wählerin, die eigentlich von den gewählten Volksvertretern erwarten können müsste, dass bei derartig einschneidenden Maßnahmen unterschiedliche Belange von Betroffenen gleichermaßen berücksichtigt und möglichst ausgewogen verhandelt werden
– als Anwohnerin der Isarstraße, die zur Bewohnerin eines ziemlich großen Wohnbezirks gemacht wird und damit die politischen Nachlässigkeiten um eine allen Verkehrsteilnehmern gerecht werdende Lösung auszubaden hat, weil z.B. vor und nach dem Be- und Entladen ihres Autos das Auto rangeholt, dann wieder woanders abgestellt werden muss oder aber Handwerker einen Auftrag wegen der prekären Parksituation ablehnen
– als alte Frau, der nicht zuzumuten ist, dass sie wer-weiß-wie-weit bis zu ihrem geparkten Auto innerhalb des Wohnbezirks gehen muss
– als gesundheitlich eingeschränkte Person (nicht mehr Radlerin), der das alltägliche Leben unnötig erschwert wird, aber auch die Luft unnötig mit mehr CO2 belasted wird, weil Autos kreisen, kreisen, kreisen….. um endlich einen Parkplatz zu ergattern
– als Fußgängerin aber auch Autofahrerin, die sich zunehmend der Arroganz von Radfahrern ausgesetzt sieht, die ihre ‚Rechte‘ im Straßenverkehr ganz eigennützig neu festlegen
– als eine Vertreterin unserer stetig älter werdenden Gesellschaft, die dem Wahn fahrradverschriebener Idealisten, leider wenig empathischen Unrealisten ausgesetzt wird
– als jemand, der Parkgebühren zu zahlen hat, zusätzlich zu den ohnehin zu zahlenden Steuern für ein Auto, während Fahrradstellplätze in den Straßen umsonst zur Verfügung gestellt werden
– als interessierte Person, die den Wechsel zum E-Auto mit Interesse verfolgt, bei den Bremer Politikern allerdings wenig Engagement für die damit verbundene Infrastruktur erkennen kann.
Als Anwohnerin, die die angespannte Atmosphäre durch die Maßnahme in der Nachbarschaft feststellen muss, stelle ich außerdem fest, dass das Unverständnis gegenüber Menschen mit Auto gerade unter jenen Mitmenschen stark ausgeprägt zu sein scheint, wo alle günstigen Umstände für die Nutzung eines Fahrrads/Lastenfahrrads (noch) gegeben sind, der Blick über den Tellerrand jedoch fehlt. Mit freundlichem Gruß Almuth Grösch
Liebe Leserschaft, ich habe an den Pressesprecher von Verkehrssenatorin Özlem Ünsal (SPD) eine Anfrage zum Thema gestellt.
„Weshalb geht Bremen in den engen Nebenstraße wie im Flüsseviertel nicht nach dem Modell „Share Space“ vor? Dieses bedeutet, dass die Straßenfläche vorrangig Fußgängern, Kindern und Radfahrern „gehört“. Autos dürfen dort im Schritttempo fahren und parken.
Nachfolgend die Antwort des Pressesprechers der Senatorin:
„Hallo Herr Schuller,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Ja, das Modell gibt es: in Deutschland als verkehrsberuhigter Bereich, besser bekannt als „Spielstraße“.
Genau diese Frage haben wir uns vorab auch gestellt: Welches Instrument ist am einfachsten und für alle, die auf der Straße unterwegs sind, am sinnvollsten? Den verkehrsberuhigten Bereich haben wir schon bei der Planung für Findorff genau prüfen lassen. Unser Ergebnis: Für das Parkproblem ist er nicht die Lösung. Dafür gibt es drei Gründe.
Er ist für Verkehrsberuhigung gemacht, nicht fürs Parken. Ein verkehrsberuhigter Bereich ist für Straßen mit sehr wenig Verkehr gedacht, in denen der Aufenthalt im Vordergrund steht. Wer die Autos an die Vorgärten rückt und alle anderen auf die Fahrbahn schickt, schafft damit keine Verkehrsberuhigung. Damit lässt sich ein verkehrsberuhigter Bereich – auch juristisch – nicht begründen.
Er kostet viel mehr Geld. Die Straße muss dafür auf eine Ebene umgebaut werden, alle Bordsteine müssten raus. Das ist teuer und dauert deutlich länger als Schilder und Markierungen. Die Schweizer Variante, die mit weniger Umbau auskommt, sieht das deutsche Verkehrsrecht bislang nicht vor.
Am Ende könnten weniger Menschen parken als heute. Im verkehrsberuhigten Bereich darf nur auf markierten Stellplätzen geparkt werden. Ein Stellplatz ist 5,50 Meter lang, viele Häuser z.B. in Findorff und in der Neustadt sind nur rund 6 Meter breit. Vor Einfahrten, Garagen und Hauseingängen lässt sich kein Stellplatz markieren. Übrig bliebe hier und da ein Parkplatz, nicht die durchgehende Parkreihe, die sich viele erhoffen.
Dazu kommen Feuerwehr und Rettungsdienst, die grundsätzlich 3,05 Meter freie Durchfahrt brauchen, und blinde Menschen, denen ohne Bordsteine die Orientierung fehlt.
Was wir stattdessen tun
Wir ordnen das Parken mit Schildern und Markierungen und legalisieren Parkfläche, die bislang nur toleriert, aber nicht erlaubt war. Das geht einfacher und kommt ohne Umbau aus. Dabei nutzen wir die Spielräume für das Parken bewusst aus: In schmalen Straßen mit hohem Parkdruck erlauben wir vorerst beidseitiges Parken auf dem Gehweg, auch wenn der Gehweg auf einer Seite dann schmaler ist. Ein Beispiel hier: Die Donaustraße und die Isarstraße. Hier haben wir nicht die Breite der Straße im Fokus, sondern die Funktion. Die Isarstraße hat eine höhere Bedeutung für das Fußwegenetz, daher haben wir für diese Straße eine Sonderlösung erarbeitet. Das ist aber auch nicht überall möglich: Ausgenommen sind Straßen an Schulen, Kitas, Altenheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sowie wichtige Fußwege.
Das ist aus unserer Sicht der ausgewogenste und gerechteste Weg für alle, die sich die Straße teilen: für Menschen mit Rollator oder Kinderwagen genauso wie für Anwohnerinnen und Anwohner, die auf ihr Auto angewiesen sind. Wir werten die Lösungen aus und steuern nach, wo es hakt.“
Meine Blogger-Meinung: Dort wo es rechtliche Hürden gibt, kann man die absenken oder abschaffen. Wenn man dies will.
Sehr geehrter Herr Rätsch, vielen Dank für Ihre Antwort.
Letztlich läuft Ihr Ratschlag darauf hinaus, dass die Neustädter und Findorffer ihre Autos abschaffen. Offen gestanden fällt mir als Konsequenz aus einer restriktiven Bewirtschaftung des Parkraumes auch nichts anderes ein.
Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass selbst rot und grün sehr wohl gesonnene Mitbürger es vorziehen, den meist ohnehin nicht sehr zahlreich auftretenden Fußgängern gelegentliche Engpässe zuzumuten, als auf ihren fahrbaren Untersatz dauerhaft zu verzichten. Das könnte in diesen Stadtteilen 2027 zu völlig neuen Wahlergebnissen führen.
Sie und ich, wir dürfen gespannt sein.
@ Hartmut Paul »Sie und ich, wir dürfen gespannt sein.« So ist es. Danke für die angenehme Diskussion.
Wie schon am Anfang gesagt:
nicht für, sondern gegen den Wähler/Bürger!
Auch Aygün Kilincsoy als Pressesprecher der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung antwortet nur Wischi-Waschi.
Es sind konkrete Lösungen gefragt und keine Planspiele und Versuchskonzepte.
Es geht um die Menschen und ihre Mobilität und nicht um die Gedankenspiele irgendwelcher abgehobener Verkehrsplaner.
Das einzige, was beim ASV (Amt für Straßen und Verkehr) klappt, sind die bei Werder-Spielen gesperrten Anwohnerzonen.
Uns allen hier in der östlichen Vorstadt graut es vor jedem Werder-Heimspiel.
So kann man auch Wähler und Fans verlieren!
Jeder der sich hier so lauthals beschwert, sollte seine Wahlentscheidung im Mai 2027 gut überdenken.
Eine pragmatische und nicht ideologische Verkehrspolitik kann und wird es mit den drei linken Parteien nicht geben.
Der Gipfel: Kassieren für einen Parkplatz ohne Rechtsanspruch.
Jeder bekommt die Musik, die er bestellt.
Damals , da bin ich mir sicher, hat eine Peanuts – Entscheidung der damaligen „Supersenatorin“ die Wahl mit beeinflusst. Der ideologische Umgang mit der Brötchentaste.
Diesmal wird der Umgang mit dem aufgesetzten- und Anwohnerparken darüber entscheiden wer regiert , wenn die CDU das Thema zur Chefsache im Wahlkampf macht und gut begründet.
Übrigens wir erinnern uns. Das Lächerlichste was ich je gehört habe, war damals die Berechnung, dass beim Ausbau des Osterdeichs hinterher mehr Parkplätze vorhanden seien als vorher, weil ja ein neuer Car- Sharing Parkplatz angeblich 10 private Parkplätze ersetzt.