Es reicht! Stecken Links-Chaoten hinter dem nächtlichen Anschlag auf Autofahrer?

24.01.2026 20 Von Axel Schuller

Langsam aber sicher fragen sich denkende Menschen: Was um Himmels Willen geht gerade in unserer Stadt ab? Der vorläufige Höhepunkt: In der Nacht zu Sonnabend haben unbekannte „Irre“ einen Lkw-Sattelauflieger quer auf der A 281 (Hafenautobahn) „abgestellt“. Auf mich – bin kein Jurist –  wirkt das wie ein versuchter Mordanschlag. Besonders perfide: Auf dem Anhänger prangt das Firmenschild eines bekannten Bremer Unternehmers: „ZECH Logistics“.  Hinzu kam ebenfalls in der Nacht zu Sonnabend ein Farbanschlag auf das Privathaus des obersten Bremer Verfassungsschützers. Frage an die rot-grün-rote Koalition: Wann wird die Bedrohung Bremens durch Linksextremisten endlich ernst genommen? WANN?

Ganz ehrlich, ich kann diesem Gerede von der Gefährdung der Demokratie durch Rechte nur noch schwer Aufmerksamkeit schenken. Jedenfalls in Bremen. Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, „seine“ Innensenatorin Dr. Eva Högl (beide SPD) und weitere Senatoren sowie die Regierungsfraktionen von SPD, Linken und Grünen stimmen permanent gemeinsam das Klagelied von der „rechten Gefahr“ an. Dazu gesellen sich DGB-Gewerkschafter und ihre journalistischen Helfer, die vor einer „rechten Unterwanderung“ der Betriebsräte warnen – statt einfach eine gute, inhaltsbezogene Arbeit zu machen. Dieser – bei Gott nicht übermenschliche Anspruch – richtet sich insbesondere an Politiker mit Regierungsverantwortung.

Sicher, es gibt Landstriche in Deutschland, da trifft das Szenario der rechten Gefahr zu. Aber in Bremen?

Wir haben hier leider viele linke Spinner, die seit Jahren Häuser und Autos anzünden, meist ohne gefasst zu werden. 

Und wenn der Verfassungsschutz einen Teil von ihnen, wie die „Internationalistische Linke“ (IL), mit V-Leuten ausleuchtet, jaulen die Gefolgsleute des Linken Fraktionschefs Nelson Janßen auf. Jene Polit-Akteure, die nicht nur im Bremer Parlament, sondern sogar in der Regierung sitzen. Und, „jetzt wird der Hund in der Pfanne verrückt“: Die Linke ist auch in der parlamentarischen Kontrollkommission vertreten. Dort sitzt (laut meinen Unterlagen) jener Nelson Janßen, der vorige Woche im Brustton der Überzeugung für seine Partei verlangt hat, der Verfassungsschutz solle seine Undercover-Aktivitäten bei der „IL“ einstellen.

Müssen wir Bürger uns über solchen Unfug eigentlich nur wundern, oder ist es mittlerweile schon soweit, dass wir Angst bekommen müssen?

Bremens oberster Verfassungsschützer Thorge Koehler, seine Familie und Nachbarn dürften das Angst-Level erreicht haben. In der Nacht zu Sonnabend haben – laut Polizeibericht –  „Unbekannte“ mit Farbe gefüllte Weihnachtskugeln an Koehlers  Wohnhaus geworfen. Bei einem am Grundstück abgestellten Auto haben die Täter außerdem die Reifen zerstochen und Scheiben zerstört – der Wagen gehört übrigens Koehlers Nachbarn.

Die Polizei vermutete sofort einen Zusammenhang zwischen dem Farbanschlag und der Enttarnung eines Verfassungschutz-Spitzels durch die „IL“.  Kurz vor Mitternacht tauchte nun auf der dem Linksextremismus zugeordneten Website „tumulte .org“ ein „Bekennerschreiben auf, das den von der Polizei vermuteten Zusammenhang belegt.

„Vergangene Nacht haben wir Thorge Köhler an seiner Privatadresse in der (…) einen Besuch abgestattet. Das Haus haben wir mit Farbe markiert und an seinem Pkw – grauer VW Golf HB (…) demolierten wir Fenster und Reifen. (…).“

Der bislang absolute Hammer ereignete sich ebenfalls in der Nacht zu Sonnabend auf der A 281, des Autobahnstücks zur Erschließung des GVZ am Neustädter Hafen. Wer auch immer hat einen (zuvor vom Hof einer Spedition gestohlenen) Sattelschlepper-Auflieger nachts quer und unbeleuchtet auf der Fahrbahn abgestellt. Ein Polizeifoto zeigt den Anhänger samt Firmen-Schild „ZECH Logistics“. By the Way: Zech hat die Spedition  bereits im vorigen Sommer an die Großspedition LIT in Brake verkauft.

Ein aufmerksamer Lkw-Fahrer verhinderte um 2:10 Uhr auf der A 281 das Schlimmste. Er brachte sein Fahrzeug in letzter Sekunde mit einer Vollbremsung vor dem Auflieger zum Stehen. Der clevere Mann hat seinen Lkw dann ein Stück zurückgesetzt und die nachfolgenden Pkw-Fahrer rechtzeitig gewarnt. Dafür sollte ihm die Innensenatorin die bremische Rettungs-Medaille um den Hals hängen.

Natürlich kann man jetzt nicht mit Gewissheit sagen, dass  Linksextreme hinter diesem versuchten Mordanschlag stecken. Aber einige Indizien legen zumindest den Verdacht nahe.

Ein Sattelschlepper-Fahrer hätte gemerkt, wenn er seinen Aufleger „verloren“ hätte. Selbst wenn er volltrunken gewesen wäre. Außerdem ist derAuflieger aufgeständert, also in „Abstellposition“ mit ausgefahrenen „Parkbeinen“. Ferner ist das dreiachsige Ungetüm so schräg zur Fahrbahn abgestellt worden, dass es kein Vorbeikommen gab – auch nicht über den Standstreifen. Für diese Position, so die Polizei auf Nachfrage von bremensogesehen, muss der Fahrer mehrfach hin- und herrangiert haben.

Bleiben also zwei Erklärungen: Entweder war ein hirnloser Zeitgenosse am Werk (wogegen die exakte Positionierung spricht). Oder: Politische Gangster wollten Tote und Aufruhr herbeiführen. Gerade die Nutzung eines vermeintlich Zech gehörenden Aufliegers könnte bedeuten, dass man den Bremer Milliardär für seinen – aus Linker Sicht – zu verabscheuenden Reichtum an den Pranger stellen wollte. 

Außerdem: Gewaltbesessene Islamisten, von denen wir in Bremen ebenfalls einige im Angebot haben, sind mit einer solchen „Aktion“ bislang nicht in Erscheinung getreten. 

Rechtsextremisten in Bremen ebenfalls nicht. Die beschmieren eher Häuser in Walle, wenn sie dort Anti-AfD-Plakate in den Fenstern entdecken.

Bleiben wohl die selbsternannten „Linken“ Extremisten übrig. Die haben in der Vergangenheit Polizeiwachen, Makler-Büros und Autos angezündet. Zuletzt hatte sich die„AntiFa“ gerühmt, sie habe das Fahrzeug eines Woltmershauser Restaurants abgefackelt – als Warnung an alle Gastronomen, den Rechten keine Räume zu vermieten

In Woltmershausen (nahe der A 281) hatten die Gewalttäter übrigens eine neue „Vorliebe“ offenbart: Sie entzündeten die Kanister mit dem Benzin-Öl-Gemisch unter dem Lieferwagen und im Restaurant-Eingang per Räucherstäbchen – die „heizen“ eine Brandmischung offenbar länger und intensiver an als Wunderkerzen. 

Nach alledem: Regierungspolitiker, Polizei und Staatsschutz, wann nehmen Sie endlich die von Linksextremisten ausgehende Gefahr so ernst, dass wir Bürger keine weiteren Anschläge in der Nachbarschaft mehr befürchten müssen? 

ERGÄNZUNG 1: Es reicht uns Bürgerinnen und Bürgern schon, dass Kriminelle mittlerweile zweimal (Bremen-Nord und Horn) Tankstellen-Mitarbeiter nach der Arbeit nach Hause verfolgen, diese dort kidnappen und zur jeweiligen Tanke verschleppen, um dort loszurauben. Mehr Unsicherheit kann man kaum verbreiten.

ERGÄNZUNG 2: Am heutigen 26.1.2026 hat die Polizei eine Ermittlungsgruppe BAB 281 eingerichtet. Es gibt nämlich mittlerweile DREI Vorfälle mit „geparkten“ Lkw und Sattelschlepper-Aufliegern. Polizei-Text in den Kommentaren.

Munter bleiben!

Herzlichst

Ihr Axel Schuller

P.S.: Schauen Sie sich bitte die Kommentare zu den beiden vorigen Stücken an („Bremens rot-grün-rote Regierung…“ und „CDU-Landeschef…“) Die passen teilweise auch zum heutigen Stück!