Die „Rechten“ stets im Visier, während Linksextremisten unbehelligt zuschlagen / Drogen-Mahnmal wird teurer

23.09.2026 17 Von Axel Schuller

Es ist unfassbar, was in unserer Stadt gerade so abgeht. SPD, Grüne und vor allem Linke reden sich über die von der AfD ausgehenden Gefahren in Rage – während Linksextremisten  unbehelligt zuschlagen. Anschließend wird uns von der Innenbehörde stets mit fester Stimme versichert: „Der Staatsschutz ermittelt.“ Ja und? Gibt es bitte auch nur einmal Ergebnisse dieser Ermittlungen?

Die Liste linksextremistischer Taten in Bremen wird immer länger.

Vor nunmehr vier Jahren legten diese – bspw. – einen Brand an der OHB-Zentrale nahe der Uni. Täter aus der selben Ecke sind laut eigenen (stolzen) Bekennerschreiben u.a. verantwortlich für:

  • Brennende Autos von Maklern
  • Angriffe auf Immobilienbüros
  • Abfackeln von Polizeiautos
  • Farbanschlag auf die BLG-Zentrale am Kennedyplatz
  • Brennende Lieferwagen vor einem Woltmershauser Restaurant, in dem angeblich AfD-Mitglieder getagt haben sollen
  • Brennende Tesla-Fahrzeuge
  • Farbangriff auf das Privathaus des obersten Bremer Verfasssungsschützers 
  • Zerstochene Reifen von Mietwagen einer US-Firma im Hafen 
  • Drohungen gegenüber Vermietern von Räumen in Bunkern an die AfD – und – neuerdings auch gegen die in der Bremischen Bürgerschaft vertretenen Bürger in Wut.

Die jüngste Tat: 

  • Linksextremisten zogen los und malträtieren 60 extrem widerstandsfähige Fensterscheiben in einem Kühne&Nagel-Gebäude mit Hämmern. Schaden: weit über 100.000 Euro.

Zum Jahreswechsel stellten irgendwelche – sorry, das kann ich nur so formulieren – Irren einen geklauten Sattelauflieger quer auf die A 281 zwischen Flughafen und GVZ.

Dies war übrigens die einzige der genannten Attacken, für welche die Linkschaoten keine Täterschaft für sich reklamiert haben.

Ansonsten brüsten sich diese Herrschaften stets auf den einschlägigen Portalen „Tumulte“ und „Indymedia“ gerne ihrer Untaten.

Stets versucht die Innenbehörde, uns Bürger mit dem Satz zu beruhigen, der Staatsschutz ermittle.

Wann hat diese Polizei-Sonderabteilung in den vergangenen Jahren auch nur einmal Ermittlungserfolge vermelden können?

Auf eine entsprechende Anfrage an Innensenatorin Dr. Eva Högl erhielt bsg diese Antwort:

„Zu laufenden Ermittlungen äußern wir uns nicht. Das gilt für alle genannten Fälle, auch für den Sattelauflieger auf der A 281. 

Der Grund ist einfach: Wer Täter überführen will, verrät ihnen nicht, was er weiß. Ermittler sprechen über ihre Arbeit, wenn sie abgeschlossen ist. Nicht vorher.

(…)

Polizei und Staatsschutz gehen jeder dieser Taten mit vollem Einsatz nach. 

Der Verfassungsschutz hat auch die linksextremistische Szene genau im Blick. 

Die Senatorin hat von Anfang an klargemacht, dass wir Extremismus hart bekämpfen. Egal, ob er von links oder von rechts kommt.

Beim Staatsschutz gibt es eigens eine Sonderkommission Linksextremismus. Sie tauscht sich eng mit dem Bundeskriminalamt und den Landeskriminalämtern der anderen Länder aus. (…) 

Ende der Antwort des Innenressorts.

Jan Timke, Bundespolizist und Chef der „Bürger in Wut“ (zuvor: Bündnis Deutschland) hat den Linksextremismus kürzlich in einer Aktuellen Stunde in der Bürgerschaft angeprangert:

„Nach dem Brandanschlag auf einen Tesla am Stadtwerder kündigen die Linksextremisten in einem Bekennerschreiben auf einer linksextremistischen Internetplattform an, den 3. Oktober „zum Desaster machen“ zu wollen.“

Timke weiter:

„Und wenn in diesem Bekennerschreiben zu einem „Schwarzen Herbst“ aufgerufen wird, dann ist das zumindest eine bewusst gewählte Anspielung auf den sogenannten Deutschen Herbst. Sie knüpft sprachlich an die dunkelste Phase des linksradikalen RAF-Terrors an und soll offenkundig eine Drohkulisse erzeugen.

Das ist keine politische Kritik. Das ist eine Kriegserklärung gegen unsere Demokratie.“

CDU-Fraktionschefin Dr. Wiebke Winter erklärte nach dem jüngsten Anschlag auf K&N: „Das ist ein weiterer Angriff auf ein Unternehmen und zugleich eine unverhohlene Drohung gegen die Einheitsfeierlichkeiten in unserer Stadt. Der 3. Oktober steht für Einheit, Freiheit und Demokratie. Wir werden nicht zulassen, dass gewaltbereite Extremisten diesen Tag für Einschüchterung und Zerstörung missbrauchen.“

Gestern tauchte eine wirklich erschütternde Ankündigung im Netz auf:

„Kein Frieden mit der Nation – Letzte Infos zur Demo gegen die Einheitsfeierlichkeiten in Bremen am 2. Oktober

Jedes Jahr die gleiche Scheiße: Deutschland feiert sich selbst und damit verbunden Sozialabbau, Rechtsruck und Militarisierung. Dieses Jahr hat es Bremen getroffen. Ein Bundesland, wo über ein Viertel der Menschen in Armut leben und es gleichzeitig massiv von Militarisierung profitiert. (…)

Wir halten dagegen und organisieren am Freitag, den 02. Oktober eine antinationale Demonstration. Los gehts um 18 Uhr ab „Am Brill“. Auf der Veranstaltung am 30. September werden wir euch nicht nur gute Gründe geben mit uns auf die Straße zu gehen, sondern ihr kriegt auch letzte Infos rund um die Demo sowie Rechtshilfetipps. 

30. September, 19 Uhr. G18 (Grünenstr 18, 28199 Bremen)“

Ende des Posts der Extremisten.

Damen und Herren vom Staatsschutz, gehört diese Adresse zu Ihrem Oberservations-Portfolio?

Normaldenkende Bremerinnen und Bremer können es kaum noch nachvollziehen:

Ständig verlangen ranghöchste Vertreter von SPD, Grünen und Linken ein Verbot der AfD, weil diese Partei unseren Staat bedrohe.

Darüber will ich jetzt nicht „rechten“. Das sollen Richter tun.

Aber: Im wirklichen Bremer Leben gehen aktuell offenbar mehr Gefahren von Linksextremisten aus.

Diese werden durch ihre Ablehnung der Einheitsfeier am 3. Oktober  in Bremen und vermutlich auch durch den nahezu Gaga-istischen Erfolg der „Linke“ bei der Berliner Wahl beflügelt.

Kommen wir noch kurz zu einer anderen bedenklichen Entwicklung in der Hansestadt:

Neuerdings wendet sich die sogenannte Antifa gegen Gastronomen und Vermieter von Räumen, die der AfD Aufenthalt gewährt haben; einer Partei, die übrigens (noch) nicht verboten ist.

Selbst eine Vermietung an Bürger in Wut (in der Bremischen Bürgerschaft vertreten, vom Verfassungsschutz nicht beobachtet) ruft den Widerstand der „Antifa“ und selbst ernannten Linken hervor. Mit der Folge: Gastronomen kündigen aus Furcht vor Repressionen Verträge mit diesen.

Mal ganz ehrlich: Wo leben wir eigentlich?

Weitere Frage: Wann äußern sich die großartigen „Verfassungsretter“ von SPD, Grünen und Linken mal dazu?

Die sonst so quirligen Presseabteilungen dieser Parteien haben sich zum K+N-Schlag bislang seltsamerweise jedes Wort verkniffen.

Zusatz-Infos zu Condé-Mahnmal: 

Innensenatorin Dr. Eva Högl (SPD) weiht am Sonnabend, 26. September, 16 Uhr, am Gerhard-Marcks-Haus das Mahnmal für den 2005 im Polizeigewahrsam gestorbenen Laye Alama Condé ein. Er war von der Polizei mit Drogenkügelchen erwischt worden, die er runterschluckte. Nach dem Einflößen von Brechmitteln war er gestorben. 

Ich hoffe, dass Bremens Rest-„Edel-Linke“ in der Bevölkerung („links“ reden, „rechts“ leben) die Veranstaltung nicht als Wohlfühlrunde verstehen möge.

Für das Mahnmal waren 2020 60.000 Euro veranschlagt worden. Die Behörde von Kultursenator Dr. Andreas Bovenschulte (SPD) beantwortete meine Frage nach den endgültig entstandenen Kosten bis Mittwochabend leider nicht.

Munter bleiben!

Herzlichst

Ihr Axel Schuller

NACHTRAG: Die Pressestelle von Kultursenator Dr. Andreas Bovenschulte (SPD) hat endlich am Donnerstagabend auf die bsg-Anfrage nach den „tatsächlichen“ Kosten des Mahnmal für Herrn Condé geantwortet:

„80.000 Euro betragen die Herstellungskosten inklusive Honorar für die Künstlerin. Die Kostensteigerung ist bedingt durch steigende Rohstoffpreise (Metall).

Kosten für die Einweihung entstehen nicht. Die Künstlerin ist auf Einladung des Gerhard-Marcks-Hauses hier, weil sie eine Ausstellung hat.“

Ein Blick in die Subventionsliste zeigt: Die Stadtgemeinde Bremen subventioniert das Gerhard-Marcks-Haus jährlich mit rund 990.000 Euro.