Unsäglich: SPD-Fraktionschef Güngör instrumentalisiert die Angst seiner Tochter
Emotionen sind in der Politik verpönt. Meist wird nur Rechts-Populisten der Einsatz von „Emo“ unterstellt. Aber, das ist falsch. Emotionen bahnen sich wie jüngst auch bei Bundeskanzler Friedrich Merz den natürlichen Weg. Bei der Auszeichnung hervorragender Schulen – traten ihm Tränen der Rührung in die Augen. Mustafa Güngör, SPD-Fraktionschef in Bremen, setzt Emotionen indes ein, indem er Ängste seiner 13jährigen Tochter vor der AfD in die Öffentlichkeit trägt. Und Dr. Solveig Eschen (Grüne Fraktionsvize), eine groß gewachsene Frau, erweist sich als mega dünnhäutig. Geradezu mimosenhaft – auf Neudeutsch: mimimi…
Vorweg: Ich mag Menschen, die ihre Emotionen nicht innerlich einmauern. Und, ich kenne Situationen, da treten auch mir Tränen in die Augen.
Was ich aber nicht „abkann“, wenn Politiker bewusst mit Emotionen arbeiten. Besonders beliebt auf dem Polit-Klavier: die Angst.
Mustafa Güngör hatte jüngst alle sozialdemokratischen Fraktionschefs in Bremen zu Besuch. Dabei vereinten sich alle Fraktionsvorsitzenden (u.a.) hinter der Forderung an Bundestag und Bundesrat, endlich ein Verbotsverfahren gegen die AfD auf den Weg zu bringen.
Im Lokalblatt WK las ich anlässlich der SPD-Pressekonferenz über Güngör:
„Seine eigene 13-jährige Tochter habe ihn vor etwa einem Jahr gefragt: „Müssen wir Deutschland verlassen?“ Aus der Wahrnehmung, hier nicht mehr gewollt zu sein, sei inzwischen der Wunsch nach einem anderen Lebensumfeld geworden. Die Frage seiner Tochter habe zuletzt gelautet: „Wann können wir Deutschland verlassen?“
Das nenn’ ich Politik mit emotionalem Holzhammer. Güngör kämpft seit der – bis heute gerichtlich immer noch nicht bestätigten – Einstufung der AfD durch den Verfassungsschutz (am 2.5. 2025: „gesichert rechtsextremistisch“) für ein Verbot.
Sein damaliger „eigener“ Innensenator und Jurist Ulrich Mäurer (SPD) hielt davon nichts. Der 1.000-seitge Bericht der Verfassungsschutzes, so der Jurist, enthalte nichts substanziell Neues. Damit werde man vor dem Verfassungsgericht wohl keinen Erfolg haben.
Güngör ist auf diesem Polit-Feld hyperaktiv. Zuweilen hat man gar den Eindruck, kein anderes Thema beschäftige ihn intensiver als ein AfD-Verbot.
Bremens neue Innensenatorin Dr. Eva Högl hat ihm, den Grünen und Dunkelroten in der Koalition den Gefallen getan, sich direkt nach ihrer Vereidigung (Dezember 2025) für ein AfD-Verbot auszusprechen.
Nun ist Güngör – zumindest auf der Ebene aller SPD-Fraktionsvorsitzenden – ein Stück weitergekommen.
Ich frage mich indes: Weiß seine Tochter, dass Vater Mustafa ihre Äußerungen nutzt, um in der Öffentlichkeit Stimmung zu machen? Und: Wie muss man sich eigentlich Gespräche im Hause Güngör vorstellen, so dass die Tochter solche Ängste entwickelt? Die mit der aktuellen Wirklichkeit ja nicht wirklich etwas zu tun haben. Die AfD regiert in keinem einzigen Bundesland. Die AfD ist (noch) nicht verboten. Die AfD ist in Bremen – anders als Linksextremisten – bislang als nicht als gewalttätig aufgefallen.
Aber: Vater Güngör selbst grenzt „Rechts-Konservative“ wie die „Bürger in Wut“ von der parlamentarischen Teilhabe im Bürgerschaftsvorstand etc mit folgenden „Argumenten“ aus:
„Wir haben berechtigte Zweifel, dass diese Bürger in Wut so bürgerlich und harmlos, wie sie behaupten, gar nicht sind.(…)
Tatsache ist doch, liebe Kolleginnen und Kollegen, die Bürger in Wut und das Bündnis Deutschland ziehen faule Eier förmlich an, verehrte Kolleginnen und Kollegen, und das besonders aus den Reihen der AfD.
Ihr Personal ist uns in weiten Teilen einfach zu undurchsichtig. Wir können bei so wichtigen Ämtern nicht ins Risiko gehen und auf gut Glück mit potenziellen Verfassungsfeinden zusammenarbeiten.“
Zitat Ende
Hat Vater Güngör Tochter Güngör von dieser Art seiner Ausgrenzungspolitik erzählt?
By the way: Koalitions-Kollegen, die übermäßig nach Links driften, duldet Güngör in „seiner“ rot-grün-roten Koalition. Olaf Zimmer, Abgeordneter der Linke, hat gestern auf seiner Facebook-Seite allen Ernstes den Link zu einem Aufnahmeantrag zur „Roten Hilfe“ veröffentlicht. Die „RH“ wird – anders als Bürger in Wut – vom Verfassungsschutz beobachtet (und als linksextremistisch eingestuft).
Thema Meinungsvielfalt
Der BDZV (Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger) hat Mitte September eine große bundesweite Kampagne für Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt initiiert. Auch der WK hat sich daran beteiligt.
Kernaussage der Kampagne:
„Demokratie braucht viele Stimmen“.
Ja, richtig!
Aber: Kommen bei uns wirklich alle Stimmen zu Wort? Spiegeln Tageszeitungen wie der WK tatsächlich die Wirklichkeit?
bremensogesehen hat jüngst eine nachdenklich stimmende Rede von Julija Mendel über Zustände in der Ukraine vor EU-Parlamentariern dokumentiert. Haben Sie darüber etwas im Heimatblatt gelesen. Oder, der Schweizer EX-Oberst Jacques Baud – von der EU scharf sanktioniert wegen einer anderen Sicht auf den Krieg der Russen in der Ukraine. Irgend etwas im WK dazu gesehen?
Dies, liebe Leserschaft soll nicht zur Generaldebatte über den Weser-Kurier mutieren. Nein, mir geht es um das Versprechen deutscher Zeitungen, für Vielfalt zu stehen. Tun die das wirklich? Oder wird dort nach eigener „Haltung“ sortiert?
Richtig bedenklich finde ich, wenn Bürgerschaftsabgeordnete – aus deren Sicht – unbequeme, falsche oder was auch immer für – Meinungen aussperren.
Konkreter Fall aus der bremensogesehen-Werkstatt.
Dr. Solveig Eschen (45), Grüne, laut LinkedIn-Profil „Psychologin, stellvertretende Fraktionsvorsitzende“ hatte nach der Mahnmal-Einweihung für Laye-Alama Condé unter anderem gepostet:
„Die Entmenschlichung der Opfer (…) Am Samstag den 26.09.2026 wurde das Mahnmal zum Gedenken der Opfer gewaltsamer Brechmitteleinnahmen in einer bewegenden Zeremonie eingeweiht.“
In den Sozialen Netzwerken kann man zu Posts Kommentare abgeben.
Ich hatte sinngemäß daruntergeschrieben: „Es gibt auch eine andere Sicht auf die Einweihung, siehe bremensogesehen.com“
Dieser Kommentar verschwand kurz darauf.
Meiner zweiter Versuch, der Meinungsvielfalt unter die Arme zu greifen, misslang erneut.
Anschließend konnte ich nicht einmal mehr auf das Profil der führenden Grünen-Politikerin – offenbar hatte sie (oder ein Helferlein) mich „geblockt“.
Recherche-Motor angeworfen. Mail an Frau Dr. Eschen: Haben Sie mich geblockt?
Keine Antwort.
Zweite Anfrage per Mail.
Wieder keine Antwort.
Entspricht dieses Verhalten dem aktuellen Grünen-Verständnis von Meinungsfreiheit und vor allem von Meinungsvielfalt? Oder fühlt sich Frau Eschen in ihrer „Blase“ einfach wohler? Da wir Steuerzahler für ihr Gehalt aufkommen, hielte ich das mit der „Blase“ für unangemessen.
Munter bleiben!
Herzlichst
Ihr Axel Schuller
P.S.: Für Sonntag darf ich Ihnen einen Gastkommentar ankündigen, der mich beim (Vorab-)Lesen wegen der Tiefe und Klugheit des Autors beeindruckt hat. Also, „schalten“ Sie am Sonntag (oder wann immer Sie während des „Bürgerfestes“ Zeit haben) bitte ein.
Eine Frage vorweg: Was hat „groß gewachsen“ mit mega dünnhäutig zu tun? (bei Dr Solveig Eschen).
Ich beobachte ja schon seit längerem die Debatten in der Bürgerschaft.
Nicht nur der SPD Abgeordnete und Fraktionsvorsitzende Mustafa Güngör „missbraucht“ die Ängste seiner Tochter in politischen Debatten.
Auch z.B. der Abgeordnete Holger Fricke (BA Gruppe) nutzt und schürt Ängste gegen die Lebensqualität in HB Gröpelingen und Bremen,indem er ständig von den Ängsten seiner hochbetagten Mutter im Plenum spricht (wegen Vermüllung, Migranten, Islamisten, Kulturschock und ähnlichem).
Grundsätzlich halte ich es für richtig, mit Beispielen zu belegen, worin das Problem besteht!
Aber es ist absolut nicht in Ordnung,
wenn man einen einem persönlich nahestehende Menschen ( anders kann ich es nicht formulieren), die wahrscheinlich nicht einmal wissen,um was es geht, „ausnutzt“ um politische Intonation und Ziele zu verfolgen.
Irgendwie tun mir beide Parteien leid, die Ausnutzer und die Ausgenutzten….
Die Geschichte mit der 13jährigen Tochter hat Mustafa Güngör von Sophia Leonidakis geklaut.
Die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei beglückte uns im letzten Jahr während einer Bürgerschaftsdebatte zum AfD-Verbot mit dem gleichen Argument. Auch ihre Tochter fragte sie immer wieder vor dem Einschlafen: „Mama, müssen wir Deutschland verlassen, wenn die AfD regiert?“
Beeindruckend, mit was für einen Quatsch diese Spitzenpolitiker ihre Kinder verrückten machen. Früher war es der Bi-Ba-Butzemann, heute ist es die AfD
Vielen Dank für diesen gut recherchierten Beitrag. Er lenkt den Blick auf einen Widerspruch, den die SPD unter ihrem Fraktionsvorsitzenden Mustafa Güngör nicht länger übergehen darf.
Die Bremer SPD erklärt den Kampf gegen die AfD regelmäßig zur Frage der demokratischen Hygiene, warnt vor deren Einfluss und fordert sogar ein Verbotsverfahren. Gerade wer so hohe Maßstäbe an politische Gegner anlegt, muss sie jedoch auch für den eigenen Koalitionspartner gelten lassen. Genau daran fehlt es bislang.
Denn während die SPD bei der AfD lautstark Alarm schlägt, bleibt sie auffallend unkritisch, wenn es um problematische Vorgänge im Umfeld der Linksfraktion geht. Im Stadtteil- und Abgeordnetenbüro des Linken-Abgeordneten Olaf Zimmer wurden Sprechstunden der „Roten Hilfe“ angekündigt. Der Senat selbst erklärt, die „Rote Hilfe“ werde vom Verfassungsschutz dem gewaltorientierten Linksextremismus zugerechnet; eine Zusammenarbeit mit ihr lehne der Senat ausdrücklich ab. Trotzdem wirbt der Abgeordnete Zimmer öffentlich für eine Mitgliedschaft in dieser Vereinigung.
Das ist kein Randthema, das man mit Schweigen erledigen kann. Wer einer Organisation, die staatlicherseits als Teil des gewaltorientierten linksextremistischen Spektrums eingeordnet wird, Räume in einem Abgeordnetenbüro zur Verfügung stellt, wer offensiv für eine Mitgliedschaft zu diesem Verein wirbt, schafft Nähe zu Strukturen, von denen sich demokratische Parteien klar distanzieren sollten. Aber Herr Güngör schweigt.
Noch schwerer wiegt, dass Vertreter der Linken in Bremen in parlamentarischen Gremien sitzen, die sich mit dem Verfassungsschutz und dessen Kontrolle befassen. Es passt nicht zusammen, den Verfassungsschutz kontrollieren zu wollen und zugleich dessen Einschätzungen zu extremistischen Organisationen im eigenen politischen Umfeld kleinzureden oder faktisch zu ignorieren.
Wer glaubwürdig gegen Extremismus eintreten will, darf nicht mit zweierlei Maß messen. Die SPD muss daher erklären, ob sie die Bereitstellung von Räumen für die Rote Hilfe und das offensive Werben für diese verfassungsfeindliche Organisation durch einen Abgeordneten ihres Koalitionspartners akzeptiert – oder ob sie endlich dieselbe Konsequenz einfordert, die sie von anderen ständig verlangt.
Politiker aller Fraktionen haben schon immer und gerne gesagt: „Wie mir aus vielen Rückmeldungen …..oder auch gerne genommen: „Die Vielzahl der Zuschriften beweisen…….usw.“
Auch das war natürlich nicht so! Vieles war erfunden! Jetzt wird es deutich persönlicher, die Mutter das Kind und wer auch sonst, muss herhalten um zu untermauern, was der Abgeordnete (w/m) so braucht. Warum ist das so persönlich geworden? Briefe werden nicht mehr geschrieben, Rückmeldungen gibt ausschl. in den sozialen Medien. Da allerdings findet sich das, was unsere Politiker so schrecklich quält, meistens nicht! Also, jetzt muss Mutti und Kind herhalten. So schlicht ist Politik! Fallen wir doch bitte nicht auf diesen Unsinn rein!
Ich finde es merkwürdig, dass unser Präsident des Senats nicht einen, der nach den Rücktritten freigewordenen SPD- Senatsposten mit dem hier angesprochenen Fraktionschef besetzt hat.
Dem Geschlechterproporz hätte er durchaus Rechnung tragen können, indem der hier Angesprochene entweder Kinder- und Bildungs oder Innensenator geworden wäre, um dann in der Regierungsverantwortung seine Kompetenzen und Fähigkeiten einzusetzen.
Warum ist das nicht geschehen?
Hartmut Paul schreibt:
„Sie können bei mir ein Auto jeder Farbe kaufen, vorausgesetzt sie ist schwarz.“ So einstmals Henry Ford zur Diversität der bei ihm zu erwerbenden Modell Ts.
Wahrscheinlich hat Herr Güngkor ein ähnliches Verhältnis zur Meinungsvielfalt wie Henry Ford zu den Farben seiner Autos: „Sie können jede Meinung haben, vorausgesetzt es ist die meine.“
Alle anderen Meinungen machen seiner Tochter Angst und sind ohnehin überflüssig, weil sie die Bevölkerung nur verwirren.
Lieber Axel Schuller, liebe Mitleser und Kommentatoren!
Worüber regen wir uns eigentlich noch auf? Weshalb kommentieren wir die sehr sachlichen und informativen Beiträge in bsg? Trotz unserem gemeinsamen Engagement wird sich in Bremen angesichts der gewachsenen Partei- und Behördenstrukturen (ich wage die Prodgnose) bis ins nächste Jahrzehnt nichts verändern. Deshalb aufgeben und schweigen? Nein! Aber wir alle sollten der Realität ins Auge schauen und in Bremen keine wirkungsvollen Veränderungen erwarten. Warum? Vieles ist manifestiert!
Seit Jahren kämpfe ich öffentlich dagegen, dass auch in vielen weltweiten Berichten viel zu häufig Kinder von unseren Journalisten und Dokumentatoren im Fernsehen zu poltischen Statements herangezogen werden. Diese Kinder sind meistens so indoktriniert oder erzogen. Teilweise mit Waffen in der Hand.
Dieses Phänomen scheint nunmehr auch auf Deutschland „rüber zu schwappen“. Das Beispiel Güngör ist leider nur eines von inzwischen weiteren Beispielen. Woher wissen sehr junge Schüler (10-14 Jahre), welche Schulpolitik für sie die „Richtige“ ist. Doch wohl nur von sog. „Erziehenden“.
Junge Menschen in der AfD werden massiv veteufelt, weil sie deren „Gedankengut“ annehmen und publizueren. Ist das bei anderen Parteien – besonders der SPD – anders?
Herr Güngör, erziehen Sie Ihre Tochter gerne zu sozial verantwortungsvoller Geschlossenheit. Aber nicht nur politisch!
Bei dieser Debatte interessiert mich weniger, ob ein Politiker die Ängste seiner Tochter öffentlich machen darf. Mich irritiert vielmehr, mit welcher Selbstverständlichkeit solche Ängste als Instrumentalisierung oder gar als Ergebnis elterlicher Indoktrination abgetan werden. Unsere Tochter ist Halb-Italienerin. Auch sie äußert solche Sorgen. Und sie sorgt sich um ihre Freunde und Freundinnen, die ihr in der Schule genau diese Fragen stellen: „Was wird aus mir und meiner Familie?“ Einzelfälle? Vielleicht. Glaub ich aber nicht. Das ist keine politische Theorie. Das sind Ängste junger Menschen, die wir ernst nehmen sollten. Kinder haben sehr sensible Antennen. Viele sprechen aus Scham oder Unsicherheit vielleicht gar nicht erst über ihre Ängste. Wenn sie es doch tun, sollten wir zuhören, statt ihnen oder ihren Eltern politische Motive zu unterstellen.
Ich als Hobbypsychologe würde bei solchen Äußerungen von Projektion (Psychoanalyse) ausgehen: „Müssen wir Deutschland verlassen?“; „… mit potenziellen Verfassungsfeinden zusammenarbeiten“. Günstigstenfalls sind es billigste rhetorischen Tricks, die vor allem Verraten was man dort von den Bürger hält, nämlich nichts.
Tatsächlich kenne ich einige Leute persönlich, die Deutschland verlassen haben, darunter einen Herausgeber einer Zeitschrift in Bremerhaven, der aufgrund einer Kampagne des ÖRR, der Landesmedienanstalt und einiger Aktivisten, die alle seine Werbekunden angerufen haben, zum Aufgeben und ins Exil gezwungen wurde.
Der Umgang mit Julija Mendel, aber auch mit Leuten wie Heiko Schöning, die von der Opposition zu einer Anhörung ins Parlament eingeladen wurden, ist nicht gerade „demokratisch“, sondern totalitär.
Die Liste der drangsalierten und sogar inhaftierten Dissidenten ist lang und würde hier den Rahmen sprengen.
Herr Schuller sorgt sich nicht darum, dass Kinder von Abgeordneten mit Migrationshintergrund aufgrund der AFD-Hetze und den Wahlerfolgen dieser furchtbaren Partei befürchten, unser Land verlassen zu müssen. Er findet vielmehr „unsäglich“, wenn ein Vater das thematisiert.
Unsäglich, ja geradezu widerlich ist wohl eher der Missbrauch kindlicher Ängste durch Herren Schuller und seine Hetze gegen einen Fraktionsvorsitzenden mit ausländischen Wurzeln.
Sehr geehrte Herr Claussen,
ich befürchte ‚fast‘, dass Sie nicht verstanden haben, um was es in dem Blog „Instrumentalisierung der Ängste von Kindern“ geht.
Es ist nicht das „Angst haben“ der Kinder, sondern der – ich sag das ganz offen – der Missbrauch von deren Ängsten, die politisch instrumentalisiert werden.
Das ist unterste Schublade.
Ob durch Fr. Leonidakis oder Herr Güngör – Kinder und deren Ängste sollten niemals missbraucht werden, und schon gar nicht politisch.
Niemals !
Was das Thema in Ihrer Argumentation mit ausländischen Wurzeln zu tun hat, erschließt sich mir übrigens gar nicht.
Vllt liegt es ja an Ihren persönlichen „SPD“ Scheuklappen.
Meine Tochter – hätte ich denn eine – möchte fürchten, unter das Kopftuch zu müssen.- Und war da nicht einst in Hamburg die Forderung von über 1000 Muslimen, Deutschland zum Kalifat zu erklären? —- „Komm, mein Kind, wir wandern aus!“ – „Wohin?“ – „Antalya! Der Strand ist traumhaft!“ – „Oh ja, Papi. Ich packe schon mal!“